Familiengeschichten


Essen ausser Haus

Da es schon fast ewig her ist, dass wir mal zum Essen aus waren, haben wir heute spontan entschieden,
dass unsere Küche kalt bleibt - sprich: Wir gehen Essen!
Nur wo?

Irgendwie haben wir hier noch nichts gefunden was uns so richtig zusagt *schulterzuck* Wo wir vorher
gewohnt haben, da waren wir öfter aus zum Frühstück oder auch zum Mittag, aber hier haben wir bisher
noch nichts vergleichbares entdeckt, leider
Bei dem einen da waren die total Familienunfreundlich, ich glaube die hatten schon die Nase
gerümpft, als wir mit 5 Kindern da einkehrten - bei den anderen war es super teuer, das können wir
uns wirklich nicht leisten *kopfschüttel* und dann waren wir mal wo, da schmeckte es einfach nur
wiederlich, die Nudeln waren zerkocht, das Fleich voller Knorpel un dauch sonst war das nicht unser
Ding. Irgendwann haben wir die "Suche" aufgegeben und haben halt immer zu Hause gegessen... das
möchten wir aber heute NICHT!

Nach langem Hin- und Her haben wir dann entschieden etwas weiter zu fahren wo wir wenigstens wissen,
dass es kindgerecht ist, denn dort waren wir schon zu verschiedenen Events, wie z.B. der
Faschingsfeier.
Also alle ins Auto und los

Die Fahrt gestaltete sich sehr angenehm, das Wetter war schön, die Sonne kam ab und zu heraus und wir meinten uns zu erinnern, dass es dort auch eine Terrasse gibt, wo man draussen sitzen kann.
Als wir dann in der Gaststätte "Zur Fähre" in Burgwall ankamen, war die Freude recht groß, dass wir
uns nicht geirrt hatten und wir suchten uns einen Platz unter freiem Himmel.
Sebastian nahm Dinosaurierknochen und Marie das Micky-Maus-Menü, die typischen Kindergerichte also
*lach* zu deutsch nämlich Pommes und Bratwurst, und Nudeln mit Sosse *gg* Für Tim bestellte ich eine
Backkartoffel mt Quark und hoffte insgeheim er würde mir etwas übrig lassen... Dann ging das Warten
los, mit Marie und Tim noch ganz angenehm, jedoch wollte Basti wissen wo denn endlich das Essen
bleibt, er hat doch gesagt was er haben möchte. Nachdem das geklärt war suchten wir das Örtchen auf,
als wir zurück am Tisch waren musste nun natürlich Marie auch mal und er wolte ihr zeigen wo das
ist, also gingen wir erneut los *gg* Und so zogen wir erstmal irgendwie umher, was aber
niemanden störte *freu* eher haben sich alle über die Beiden amüsiert. Nach dem dritten Gang habe
ich dann aber doch ein paar kleine Hefte rausgeholt un dein Mini-Puzzle, wodurch die Zeit nur so
verflog, ohne dass jmd langweilig wurde.
Das Essen war ziemlich gut, die Bedienung freundlich, auch wurde es recht schnell serviert. Das
Highlight war, da wir ja direkt am Ufer saßen, dass ständig Boote und kleine Schiffe vorüber fuhren,
unsere Kinder fanden das toll und wir sind auch gerne am wasser. Mein Mann hat schon auf dem
Hinweg nach interessanten Angelstellen Ausschau gehalten. Im Restaurant kam er dann auch
tatsächlich mit jmd ins Gespräch und nahm sich auch eine Angelkarte des DAV für diese Gegend mit.

Nachdem wir abschliessend ein Eis genossen hatten haben wir uns noch auf eine Bank am Wasser gesetzt,
dort haben die Kids eifrig allen vorbeifahrenden Menschen zugewunken und ich muß angenehm überrascht
zugeben, dass fast alle auch zurückgewunken haben *freu*

Der Tag war sehr schön, wir haben uns vorgenommen vielleicht einmal im Monat auswärts zu Essen,
möchten jedoch beim nächsten Mal ein anderes Gasthaus besuchen. Vielelicht fahren wir einfach mal
so ziellos durch die Ortschaften, die es hier gibt und dort wo es gemütlich aussieht, dort werden wir
halten *gg*

1 Kommentar 12.7.12 21:09, kommentieren

Auf Karls Erlebnishof

Schon vom Parkplatz aus konnten wir eine riesige Hütte aus Holz erkennen, wodurch wir nicht lange den Eingang suchen mussten, sondern zielstrebig darauf zu gehen konnten.
Direkt davor trafen wir auf Karlchen, den Erdbären *gg* einen als Erdbären verkleideten Menschen, der die jüngeren Besucher super freundlich begrüsste.
Dahinter waren erste Verkaufsstände, sowie Buden, wo man etwas für sein leibliches Wohl tun konnte, doch das wollten wir uns für hinterher aufheben *zwinker* und sind gleich dran vorbei maschiert -> unser Ziel: Karls Erlebnis-Dorf!

Das Drehkreuz im Eingangsbereich war glücklicherweise so breit, dass wir mit dem Wagen gut durch kamen *freu* Anakin und Jan waren schon fleissig am Fotografieren und die Kleinen am Staunen.

Gleich hinter dem Eingang liegt die Ferkelsuhle, der Wasserspielplatz - wir hatten extra Badesachen und Handtücher dabei, damit unsere Kinder sich dort nach Herzenslust austoben konnten. Leider war es bei unserer Ankunft noch
nicht warm genug zum Planschen, aber später holten wir es dafür nach.

Wir gingen also ertsmal vorbei an Matschepampe, Brunnen, Sandkasten und "Wasserloch" und kamen direkt im Anschluss an den Abenteuerspielplatz. In der Annahme dieser wäre nur etwas für die Großen zeigte ich ihnen wo sie hochklettern könnten und meinte wir würden ein Stück weiter gehen, zum Kleinkinderbereich. Doch so einfach ließen die Kleinen sich auch nicht abspeisen, rannten den Großen hinterher und flugs standen sie in luftiger Höhe *fg* Wie erwartet war das nicht nur Vergnügen, sondern auch beklemmend, als unsere Marie dann von oben hinab sah und feststellte sie müsse noch weiter klettern, weil der einzige Weg zur Rutsche (und somit nach unten) über weitere Hängebrücken, Netze usw. führt, hinter ihr standen schon mehrere Kinder an und da es stellenweise sehr eng war, konnte sie kaum zurück... Anakin und Jan nahmen sich dann ihrer an und brachten sie sicher nach unten, wo sie dann freiwillig stehen blieb *lach*  Sebastian überraschte alle damit, dass er flink wie ein Wiesel das eine ums andere Mal die kleine Truppe überrundete und fröhlich rufend rutschte, nur um das Ganze noch einmal von vorne zu beginnen.

Der Kleinkindbereich ist sehr großzügig angelegt, es gibt wirklich richtig viel Platz zwischen den einzelnen Aufbauten. Im Zentrum würde ich sagen war das riesige Hüpfkissen, auf das raufzukommen erst einmal geübt werden musste, was aber mit Elternhilfe ganz schnell erlernt war. Oben angekommen machte es offensichtlich  genauso viel Spaß ein wenig zu hüpfen, wie einfach auf dem Po hinunter zu sausen *lach*
Wer davon genug hatte fand eine Rutsche, eine Nestschaukel, Brettschaukeln oder auch so "kreisel" zum Drehen - und zum Erholen und Abkühlen war genügend Freifläche zum Buddeln im Sand vorhanden. Für die Muttis und Vatis standen überall recht bequeme Liegestühle bereit, in die ich mich auch gerne nieder ließ, wenn meine Rabauken mich mal 3 Minuten nicht brauchten.
Ach, habe ich geschrieben da war ein riesiges Hüpfkissen? Als ich das dachte, da hatte ich das Zweite noch nicht gesehen *kicher* welches geradezu gigantisch war.

Als sich fürs Erste alle richtig gut ausgepowert hatten und die Kleinen schon ein wenig K.O. waren, da beschlossen wir es körperlich  erst einmal etwas ruhiger angehen zu lassen und schauten was es außer den Spielplätzen noch an Aktiv-Möglichkeiten gibt. Da waren Go-Karts, wo man sogar zu Zweit drauf fahren konnte und was bei den drei Jungs von uns sehr gut ankam. Anakin ist mit Sebastian zusammen gefahren, Jan alleine, dadurch, dass sie zwei Fahrzeuge hatten sind sie geradezu rennen gefahren, hatten extra gewartet, bis zwei Go-Karts zusammen frei waren, damit sie regelrecht rennen fahren konnten.

Währenddessen waren Marie und Tim am Kinderkarussell fahren - die Haare flogen und die Gesichter strahlten, als die Musik anging und sich das Karussell in Bewegung setzte. 
Nachdem die Rennfahrer wieder zu Kindern geworden waren wollten sie natürlich auch aufs Karussell, hatten für sich jedoch schon den "Fliegenden Kuhstall" entdeckt und daswo wir gerade standen als "für Babys" erklärt.
"Der fliegende Kuhstall" also - na wunderbar *Ironieoff* 
denn zumindest wegen Sebastian musste ich ja dann mit da rein *kreisch* so war das ja nicht unbedingt geplant... was tut man aber nicht alles für den lieben Nachwuchs!?
Die erste Runde wurde mir schon ganz flau im Magen, die zweite Runde habe ich die Kids aufgefordert sich festzuhalten, in der dritten Runde habe ich krampfhaft versucht fröhlich zu lächeln, weil mein Mann Fotos schoss und danach *grübel* danach ging es dann eigentlich schon etwas besser, glaube ich --- auf jeden Fall ist es gut, dass so eine Fahrt nicht übermässig lange dauert *freu*
Wir sind ausgestiegen und was hatte ich dann als erstes im Ohr?
>Das war toll!<   und   >Los Mama, nochmal!<
*würg* mit einem geheimnisvollen
>Kennt ihr denn schon die Kartoffelsackrutsche?<
 konnte ich sie glücklicherweise in eine andere Richtung bewegen *gg*

Apropos Kartoffelsackrutsche *lach* dort haben wir uns schier ewig aufgehalten - ein Spaß für groß und klein. Erst schnappt man sich einen Kartoffelsack (es stehen wirklich genügend zur Verfügung), dann läuft man mit diesem eine schmale Treppe hinauf und oben angekommen braucht man sich nur noch auf den Sack zu setzen und ab geht es mit rasender Geschwindigkeit nach unten. Es sind 4 Bahnen nebeneinander, so dass wir auch richtige Wettrenenn machen konnten, was zumindest Anakin und Jan mehr Spaß macht, als einfach nur rutschen.
Hat sogar Erwachsenen Spaß gemacht und da die Säcke groß genug sind kann man auch mit den jüngeren Kindern zusammen rutschen, einmal habe ich gesehen, dass welche soagar zu dritt gerutscht sind. Das war so ein Vergnbügen, dass unsere Kinder es nicht müde wurden die lange Treppe hinauf zu steigen. Wenn ich mich recht entsinne ist die Rutsche 10 Meter hoch und 36 Meter lang.

Als wir das Rutschvergnügen vorrübergehend eingestellt  hatten wendeten wir uns der nächsten Attraktion zu.
Die Räumlichkeiten sind so ausgebaut, als befände man sich in einem Stollen unter der Erde, es ist auch recht dunkel und an den Wänden sind nur so kleine Bergwerkslampen befestigt. Da muß man dann, nachdem die Schuhe ausgezogen sind, über solche Holzbohlen gehen und dann liegt sie vor einem:
Die Schatzkammer!
Voll mit bunten, glitzernden, glatten, kühlen Schmucksteinen. Wow, das war eine Überraschung für die Kids, ich wusste ja bereits was uns innen erwartet, hatte ihnen aber nur gesagt wir gehen in die Schatzhöhle *gg* Von den wunderschönen Steinen haben sie sich die schönsten ausgesucht und mit nach Hause genommen, zwei Tütchen voll. Das sind ihre Andenken an einen schönen Familientag.
Es war sehr schön in der Schatzkammer und wir hielten uns dort ziemlich lange auf - man findet auch recht schnell heraus, wie man sich hinstellen muß, damit die Füße nicht so weh tun, auf den Steinen *lach* das war nämlich alles andere als angenehm. Aber Kinder sind ja da härter im nehmen, die meinen haben jedenfalls keinen Mundwinkel verzogen.

Als wir zurück im Tageslicht standen haben wir noch sooo viele schöne Sachen erlebt, sei es der Streichelzoo, die Rübenschleuder, das Strohhopsen,die Bonbonfabrik und und und... das kann ich hier gar nicht alles aufzählen und beschreiben.

Später waren wir dann auch drinnen und die Kids haben auf dem Indoor-Spielplatz ihre letzten Kräfte verbraucht, noch einen Film geschaut und dann haben wir dort noch etwas gegessen und einen Slushy getrunken.
Das Essen genau am Indoor-Spielplatz schmeckte gut, besonders die Pommes waren 1A. Zu jedem Menü gibt es auch eine Frisbee-Scheibe gratis, das ist durchaus ein schönes Erinnerungsstück.
Kaffee gab es übrigens unter dem Begriff "Kaffee bodenlos" das bedeutet das man nur einmal zu bezahlen braucht und dann bekommt man immer nachgeschenkt, so oft man möchte und zwar drinnen genauso wie draussen *freu* das ist echt große Klasse! 

Als die Kleinen gerade mit dem Essen fertig waren und ich ihnen noch einen Slushy holen wollte, da hat die Dame mir doch glatt mitgeteilt es wäre jetzt geschlossen und wir würden nichts mehr bekommen - ich konnte es kaum fassen, habe erstmal gefragt wie spät es ist und sie meinte doch glatt schon kurz nach 19 Uhr *lach* die Zeit ist so schnell verflogen *kopfschüttel* unglaublich.
Wir haben uns dann noch rasch im Markt umgesehen, und uns ein Andenken für zu Hause mitgenommen. Sind dann auch als eine der letzten durch die Kasse nach draussen - dort war nur noch der Erdbeerstand geöffnet, wo wir uns 5 Kilo Erdebberen mitnahmen. Die waren echt mal lecker, richtig süß und saftig! *schmatz*

Es gab noch so viel was wir machen, anschauen, erleben wollten. Z.B. haben wir es nicht geschafft mit der Traktorbahn zu fahren *schmoll* für uns war eigentlich sofort klar, dass wir dort mal wieder hinfahren werden - gerne würden wir auch mal in das Maislabyrinth gehen, nur wenn wir das auch noch mitmachen *grübel* wie sollen wir dann die anderen Attraktionen "schaffen"???
Ich habe so ein Gefühl im Bauch, als ob es nicht bei EINEM weiteren Besuch bleiben wird *lach* schade nur, dass es so weit weg ist, wenn ich da wohnen tät, dann dürften meine Kids sich da mit Sicherheit wöchentlich austoben.
Sogar die Kinder-Toiletten waren ein Erlebnis für meine beiden Minis Sebastian und Marie *schmunzel* ich muß schon sagen, da haben sich alle Macher viel Mühe gegeben.

Das war wirklich ein gelungener Tag *happybin* auf der Rückfahrt hat es fünf Minuten gebraucht, bis der erste schlief - Timmy natürlich! Doch kaum zwei Minuten später war unsere Prinzessin im Träumeland, kurz darauf folgte ihr Brüderchen Basti und etwas später fielen auch Jan die Augen zu und wo Anakin niemanden mehr zum Quatschen hatte, da schlummerte auch er ein... wir sind gemütlich nach Hause gefahren, haben
den Sonnenuntergang genossen und die Stille um uns und waren einfach nur zufrieden wie gut der Tag gelaufen war...

1 Kommentar 8.7.12 23:43, kommentieren

Auf dem Weg zu Karls Elebnishof

Vor etwas über 6 Jahren war ich zusammen mit Anakin und Jan auf einem Erdbeer-Erlebnishof. Dieser Tagesausflug war so schön, dass ich bis heute immer wieder gerne daran denke, auch haben wir noch einige Fotos und Souvenirs von dort. Obwohl Anakin da ja noch recht jung war erinnert auch er sich an einzelne Details.
Aufgrund dieser positiven Erinnerungen hatten wir beschlossen in den Sommerferien einmal dorthin zu fahren, damit die anderen Familienmitglieder endlich wissen wovon wir sprechen *lach* Da ich jedoch nicht mehr genau wusste, wo das war habe ich im Internet gegoogelt "Karls Erdbeerhof", jedes Mal beim Einkaufen wo wir so einen Stand sahen, da hat der Große gesagt er möchte nochmal dort hinfahren, daher wusste ich zum Glück die Bezeichnung.
Wow, was hat der sich gemacht, inzwischen ist aus Karls Erdbeerhof ein richtiges Erlebnisdorf geworden *staun* scheint riesig und vor allem sehr vielseitig, so wie es im Internet dargestellt wird - für die ganze Familie etwas dabei...

Gesagt - Getan!
Am 06.Juli sind wir morgens um 4 Uhr aufgestanden, mein Mann und ich haben die Brote geschmiert, einige Liter Milch eingepackt, den Bollerwagen ins Auto verfrachtet, eine Babydecke und ein Kissen rausgesucht, Bücher für die Fahrt bereit gelegt, schnell gefrühstückt usw.
Dann haben wir nacheinander die Kids geweckt und nach dem Ankleiden sofort ins Auto verfrachtet *gg* Sie hatten keine Ahnung wo es hingehen sollte/würde, wußten nur es ist ein Ausflug geplant, wo wir etwas länger fahren müssen. Tim schlief, wie geplant, gleich weiter Marie saß recht ruhig in ihrem Kindersitz und brauchte noch einige Zeit um wach zu werden. Sebastian hingegen war furchtbar aufgeregt und erfreute sich an allen Tieren wo wir vorbei fuhren, an den Gleisen, den Zügen und einfach an allem *lach* sein kleines Mündchen stand gar nicht mehr still. Die beiden Großen haben hinten gelesen und sich unterhalten.

Zwischendurch, als die ersten mal Pipi mussten, fuhren wir auf einen Rastplatz und aßen richtig schön gemütlich Frühstück.
Dann haben wir die Kinder animiert ein wenig Fange zu spielen, damit sie danach wieder ruhig sitzen können, bis wir da sind. Hat alles einwandfrei geklappt und schon ging die Fahrt weiter          
Um so näher wir der Ostsee kamen, umso mehr veränderte sich das Landschaftsbild - das haben sogar die Kinder wahr genommen, was mich erfreute *Lächel* Mit dieser Erkenntnis jedoch kam auch langsam Unruhe auf und sie begannen immer öfter zu fragen wohin wir fahren. Anakin versuchte mich auszutricksen und es mir durch gezielte Gesprächsführung zu entlocken *kopfschüttel* 10 Jahre jung und schon so durchtrieben - ich bin jetzt noch überrascht! Irgendwann ist es dann auch wirklich passiert *Augenroll* und ich habe es verraten - da stand nämlich wieder so ein Verkaufsstand mit Erdbeeren am Wegrand und ich meinte wir müssten dem Ziel schon recht nahe sein, denn die Stände vom Erlebnishof werden immer mehr. Rückblickend meine ich das war für meinen Mann gesagt, der ja fuhr, aber auf den hinteren Plätzen wurde es sofort registriert.
Leider, denn nun fingen auch noch die beiden Großen an zu fragen wann wir denn endlich da sind und bei 2 Kindern geht das ja noch, aber bei Vieren, da wird das schnell zum "nerven", weil es in einer Tour geht:
>Wann sind wir denn daaa?<
>Wie lange fahren wir noch?<
>Mama wo ist das denn?<
>Können wir es schon sehen?<
>Ist es noch weit?<   u.v.m.

Doch irgendwann ist zum Glück auch die längste Fahrt zu ende und das Ziel erreicht *jubel* Parkplätze satt und das direkt vor dem Eingang, der auch wirklich sehr einladend auf uns wirkte. Ein nettes Plätzchen gesucht, Bollerwagen, Bouletten, Milch, Wickelsachen & Co aus dem Auto geholt und ab ins Vergnügen...

...wie dieses Vergnügen aussah, das schreibe ich beim nächsten Mal - denn jetzt vergnüge ich mich erstmal mit meiner Familie *gg*
Die Mittagsruhe ist rum und ich hole meine ganze Bande aus dem Bett! Dann werden wir lecker Erdbeertorte essen und uns die Fotos von gestern anschauen *lach*

7.7.12 14:58, kommentieren

Abschlussbericht vom SEA-LIFE-BERLIN Besuch

Meiner Familie hat der Ausflug ins SEA-LIFE in Berlin, mit Besuch des Aquadoms sehr gut gefallen, wir hatten einen erlebnisreichen und schönen Tag zusammen verbracht. Ich denke ein Ausflug dorthin lohnt sich wirklich und habe mich gefreut, dass ich das jetzt auch kennenlernen konnte und mal etwas neues gesehen habe...
Dennoch werden wir, wenn wir nächstes Mal die Meeresbewohner sehen und beobachten möchten, wieder ins Berliner Aquarium fahren! Da kann das SEA-LIFE  einfach nicht mithalten.

Weshalb?
Ein eindeutiger Minuspunkt des Sea LIFE ist in meinen Augen, dass alles auf sehr wenig Raum gebaut wurde, teilweise konnte ich nicht stehen bleiben (mit Kinderwagen), weil sonst niemand hinter mir durch kam, denn die gesamte Einrichtung hat sehr viele schmale Gänge und enge Kurven. Ebenfalls die räumliche "Aufteilung" betreffend fand ich es wirklich ungünstig, dass man zum Aquadom hin mitten in den Restaurants ansteht, auf der Strasse oder gar im Souvenirshop (wenn es mal noch etwas volller ist).

Dann ist da noch diese Schleuse zu Beginn, da steht sogar dran, dass es einen "Notfallknopf" gibt, falls jmd Panik bekommt... naja ist nicht gerade passiert, als ich dort war, aber es war eher unangenehem mit den fremden Menschen in einen winzigen Raum gesperrt zu werden, wo die Türen nur automatisch vom Personal zu öffnen sind. Das ganze dann auch noch in Dunkelheit wo nur wenig Licht vom Bildschirm abstrahlte. Mein Ding ist so etwas nicht!

Die niedrigen Becken, die (zumindest anfangs) nach oben offen sind verführen Kinder einfach sehr ihre Hände rein zu stecken - da hilft es wenig wenn irgendwo am Rand steht "Bitte nicht reinfassen". Ist man dann mit mehreren Kindern unterwegs wird es doch schon mal schwierig auf alle gleichzeitig zu achten - ich hatte Glück, dass bei unseren Kindern eine Erklärung am Eingang genügt, aber das ist ja nicht immer so.
Bei den Berührungsbecken fand ich es z.B. auch sehr ungünstig, dass direkt daneben noch "Ruhebecken" standen (genauso gestaltet, nur mit kleinem Schild) wo die Tiere sich erholen konnten, doch leider gab es immer wieder Hände die auch dort hinein griffen.

Vom Fischbestand her war es für mich schön mal auch die einheimischen Fische zu sehen und etwas über ihren Lebensraum erfahren zu können. Für etwas ältere Kider ist das, meine ich, jedoch eher/schnell langweilig - da ist es im Aquarium toll, dass Reptilien und Amphibien ebenfalls dort zu betrachten sind, und nicht nur Fische & Co.
Das Quiz ist da sehr gut, um auch die Großen zu beschäftigen und Spaß zu bescheren - doch wie oft möchte man so ein Quiz machen?
Ein Highlight für Groß & Klein ist natürlich der Clownfisch mit seinen Freunden (Wir erinnern uns an "Findet Nemo", dem jedoch nur ein winziges Eckaquarium gewidmet wurde Unsere beiden Ältesten sind mit dem Papa im Aquadom gefahren und erzählten mir es sei angesagt worden, dass der Nemo nicht mehr dort schwimmt, weil seine Anemone (worin er "wohnt" immer von anderen Fischen angefressen wurde... oder aufgefressen? Hm, das hinterlies bleibende Eindrücke: Anscheinend ist es wirklich so wie in dem Film...

Damit kommen wir zur artgerechten Haltung! Zu diesem Thema kann ich ehrlich gesagt nicht soo viel sagen, aber machen wir uns nichts vor: Nirgends werden die Tiere so artgerecht gehalten, wie in Freiheit. Wenn ich das also negativ ankreiden würde dürfte ich meinen Kindern weder Zirkusbesuche, noch Aquarium oder Zoo erlauben...
Ich weiß, das ist eine sehr egoistische Einstellung, aber ich denke, dass es den Tieren im Sea LIFE nicht wesentlich schlechter geht als in irgendeinem anderen Aquarium und auch sonst wo wir hingehen nicht. Hätte ich irgendwo den Eindruck von Tierquälerei, im engeren Sinne, oder merke ich irgendwo dass es den Tieren wirklich schlecht bzw nicht gut geht, dann verzichten wir auf den Besuch dieser Einrichtung.

Der Aquadom zählt zu den großen Attraktionen, wir haben hierfür ca. 20 Minuten angestanden. Meinem Mann geht es wie mir, das wir davon eher enttäuscht waren. Für unsere Lütten war es langweilig und die beiden Ältesten haben es gerne mitgemacht und fanden spannend was dabei erzählt wurde. für mich war es schon schade, dass der Aquadom mitten in einem Hotel steht. Wir haben durch die Scheibe lauter verschlossene Türen gesehen, die schlicht gehalten und einfach anzusehen waren. Massenhaft Türen nebeneinander, dazwischen ein Absperrband wo ein Weg lang führte... sicher, da schwammen auch Fische lang, aber der Hintergrund zerstörte die Atmosphäre meiner Meinung nach völlig, da gefiel mir ja sogar der Schwarmring besser.
Die Fahrt dauerte ca. 5 Minuten, während derer es stikig und eng war. Auch schade, dass man immer nur auf einer Stelle stehen konnte, aber natürlich verständlich, sonst betrüge die Wartezeit 5 Stunden .

Dann überall die Geldautomaten, die einem den letzten Cent rauben sollen - sicherlich gibt es diese auch an allen anderen Touristen-Attraktionen und Vergnügungseinrichtungen, aber hier im Sea-LIFE fand ich es einfach übertrieben viel.

Sehr schade finde ich auch die schrecklich hohen Eintrittspreise... mit Online-Tickets kann allein meine Familie 25€ sparen. Doch selbst mit diesem Rabatt zahlen wir 7,50€ mehr ,als wenn wir ZOO & Aquarium an einem Tag besuchen das ist für uns auch schon ein trifftiger Grund das Sea LIFE künftig eher zu meiden, ansonten würden wir es vielleicht doch noch mal besuchen!?

FAZIT:
Es war sehr schön dort, aber wir bevorzugen dennoch das (Berliner)Aquarium (mit Zoo).

27.6.12 05:45, kommentieren

Im SEA-LIFE BERLIN

Heute geht es weiter, mit unserem Ausflug ins
SEA-LIFE in Berlin.

Nachdem wir die Warteschlange passiert hatten,  kurz vor der Kasse, beim Einlass, wurden wir persönlich von einer Frau empfangen, die uns darüber informierte wo sich die Toiletten/der Wickelraum befindet. Als nächstes erklärte sie uns im groben den Verlauf des Sea-Life und informierte über den Aquadom, woraufhin sie noch ein Foto schoß,welches man hinterher im Souvenir-Shop kaufen konnte.  Sie verteilte an die Kinder so "kopfschmuck" und gab uns Quiz-Karten. Das Quiz kann man während des Rundgangs ausfüllen und mit ganz viel Glück gewinnt man sogar etwas. *Daumendrück*
Hinter der Kasse mussten wir einen Moment warten, bis sich eine Tür öffnete, über die man in einen geschlossenen Raum gelangte, hier wurden immer mehrere Leute zusammen eingelassen, die dann über einen Lautsprecher Informationen zu der Ausstellung erhielten und dazu wird auch ein kleiner Film gezeigt. Das Ganze dauert nicht sehr lange und wir nutzten diese Zeit gut um unsere Mützen, Schals und Jacken  auszuziehen und im Kinderwagen zu verstauen.
Dann öffnete sich auch schon die nächste Tür und es ging los mit dem Rundgang.

Die Ausstellung ist so aufgebaut, dass die Besucher quasi eine Entdeckungstour machen: von der Spree über den Wannsee, dann kommen Havel & Elbe, der Hamburger Hafen und zuletzt die Nordsee. Wir fanden gut, dass mal einheimische Fische mit ihren Lebensräumen und Eigenarten gezeigt und beschrieben werden und nicht nur welche aus fernen Ländern.
Während dieses Rundgangs sind fast alle Becken so gebaut, dass sie auf Bodenhöhe beginnen und einem Erwachsenen ca. bis zur Hüfte reichen - das war für die Kinder sehr angenehm, da diese alle Fische gut sehen konnten, ohne sich groß strecken zu müssen und für Eltern ist es auch schön, wenn sie die Kleinen nicht ständig heben müssen......... allerdings ist es fraglich ob es stattdessen angenehmer ist dauernd in die Hocke gehen zu müssen *grübel* Nach oben hin waren die Becken zwar offen, jedoch ist es einfach etwas anderes auf die Wasserfläche zu schauen, als ins Wasser.
Die Raumgestaltung um die Aquarien herum hat mir sehr gefallen, sie war detailreich und liebevoll . Es gab sogar ein funktionierendes Wasserrad. Die Wände waren in dunklen Farben gehalten und teilweise wie Felswände gestaltet, so dass man sich wie in einer Höhle oder Grotte vorkam.

Gleich zwischen den ersten beiden Fischbecken entdeckten unsere Großen Frage Nummer 1 und lasen die Info-Tafel daneben durch, um die Antwort herauszufinden - währenddessen ich fieberhaft nach einem Stift suchte und feststellen musste, dass dieser sich aus unerfindlichen Gründen nicht mehr in meiner Tasche befand *grummel* doch siehe da: es war gar kein Stift erforderlich, denn die richtige Antwort auf der Quiz-Karte musste nur freigerubbelt werden!
So was tolles, da habe ich mich wirklich gefreut und die Idee mit dem Quiz endlich als gut befunden *gg* Auch war es eine gute Sache, weil selbst Lesemuffel dazu animiert werden, sich die Texte (wenigstens teilweise) durchzulesen. Die Quiz-Aufgaben waren spielerisch und interessant gestaltet, so dass unsere Kinder (und alle die wir sahen) bis zum Ende mit Feuereifer dabei blieben *freu*

Die Toiletten suchten wir auch gleich auf, wir waren ja schon einige Zeit unterwegs, und trotz des recht großen Besucherandrangs war alles sehr sauber und ordentlich. *freu*

Während unserer Tour durch das Sea Life kamen wir dann in den Schwarmring. Das ist ein Aquarium, welches rund um den Raum gebaut ist, sozusagen bildet das Aquarium die Wand. Bereits beim Betreten des Schwarmrings wurden Kinder- und Erwachsenenaugen groß und größer, denn die Fische schwammen ja direkt über uns hinweg... dazu war das Ganze sehr eindrucksvoll beleuchtet, in der Mitte des Raumes befand sich dann noch eine Wassersäule, mit den selben Fischen, die die ganze Zeit außen herum schwammen. An den Stellen wo "richtige" Wandflächen waren, da waren Bullaugen-Fenster eingelassen wodurch die Fische beobachtet werden konnten.

Es folgten noch die Felsenküste, Rochen, Seedrachen, Quallen, und Tiere aus den Tiefen des Atlantik.

Auffallend viele Sitzgelegenheiten gab es, in Form von Sitzbänken aus Holz oder auch aus Plastik und auch Felsmäßig gestaltete Sitzelemente waren vorhanden.

Außerdem gab es (leider) sehr viele Automaten wo es für einen bis zwei Euro irgendetwas gab - das reichte von Erinnerungsmünzen mit verschiedenen Motiven bis zu kleinen Spielzeugen. An einem Automaten lies sich dann auch mein Herz erweichen und jedes Kind durfte sich eine Erinnerungsmünze "selbst herstellen". Dazu wurde zuerst gekurbelt, bis das gewünschte Bild erschien, dann das Geld eingelegt und nun musste weiter gekurbelt werden, so dass eine Münze zwischen den Zahnrädern geplättet und geprägt wurde - da das Gehäuse teilweise transparent war, war das auch eine interessante Darbietung für unsere großen Jungs und es musste natürlich jeder selbst für seine Münze kurbeln *lach* bei Marie und Sebastian haben aber die anderen beiden geholfen, weil sie es alleine nicht geschafft hätten.

Das größte Highlight für unsere Kinder, waren die zwei Berührungsbecken in der Mitte des Sea Lifes. Vom Standort her sind sie genau richtig angelegt --> gerade dort wo jüngere Kinder anfangen zu ermüden und ältere sich zu langweilen beginnen! Die Berührungsbecken beherbergen Seesterne, Seeigel und Krabben usw. Genau als wir dort waren fand eine Fütterung statt  dennoch durften die Tiere gestreichelt/berührt/angefasst werden. Eine Mitarbeiterin erklärte ein paar Dinge zu den Tieren, achtete auf Einhaltung der Regeln und war auch bereit Fragen zu beantworten. Marie war fasziniert von einem Seeigel, von dem sie nicht mehr die Finger lassen wollte (ich glaube am liebsten hätte sie ihn mit nach Hause genommen). Anakin fand am spannendsten, wie Seesterne fressen und Jan war etwas zurückhaltend, a la "wieso sollte ich meine Finger da reinstecken, wenn sie gerade gefüttert werden?" *lach* Sebastian hingegen fand die "Pflanzen" am Felsen am Besten und war völlig überrascht, dass diese auch fressen.
Nach diesen Abenteuern ging es weiter an vielen Aquarien vorbei...

Dann musste unsere Kleine auf die Toilette - hm, wir sind doch bald durch (dachte ich so bei mir) also gehen wir nicht zurück , sondern weiter, denn es hieß ja es sei ein WC gleich zu Beginn und eines am Ende. Wir also losgepest, während sie ständig staunend und guckend stehen blieb und ich mir allmählich Sorgen machte ob wir es rechtzeitig schaffen *schmunzel* da kam der Hammer:
Wir mussten erst noch durch ein Spiegellabyrinth hindurch!
Wer hat sich denn das ausgedacht?!? Also so schnell es ging durch da und wo landeten wir? Im Souvenirshop!
Wieder so viel zum Gucken und Staunen für meine kleine Prinzessin, aber WO ZUM GEIER IST DIE TOILETTE??? Also die nette Verkäuferin gefragt, diese erzählte etwas von den Restaurants gegenüber *hää* ich frag erstmal ob wir dann auch wieder rein kommen und sie klärt mich auf : natürlich doch, die Restaurants gehören dazu und wir müssen ja eh rüber, zum Aquadom. Da Töchterchen immer mehr zu hibbeln anfing habe ich sie mir dann einfach geschnappt und sie weiter getragen - nach draussen auf die Strasse, ins linke Restaurant (Damen links und Herren rechts) an der furchteinflössenden Warteschlange zum Aquadom vorbei (wo die Hälfte so tat als würden wir vordrängeln wollen und es vehement vermied Platz zu machen ) und endlich..... wir hatten das WC erreicht. *puhh* Geschafft!
Jetzt "nur" noch zurück zu den anderen *gg*

Dort fand ich nur noch die halbe Familie, weil wohl die beiden Großen nun auch mussten und sich entschlossen hatten zur Toilette am Eingang zu gehen (den Weg kannten sie ja schon) und dann waren sie auch kurz darauf wieder bei uns *freu* echt clever, da konnte ich noch etwas lernen, von meinen Bubis: beim nächsten Mal nehme ich auch den Weg den ich kenne *lach*

Dann sind wir also alle zusammen weiter gegangen, entschieden uns jedoch nur recht kurz den Film zu schauen, obwohl nur zwei Plätze von 30 oderso belegt waren und widmeten uns dem Spiegellabyrinth. Dieses war recht klein, aber für kinder eine willkommene Abwechslung.
Vor dem Shop haben wir unsere Jacken angezogen und sind dann rüber zum Aquadom... wäre es etwas voller gewesen, dann hätten wir IM Souvenir-Laden anstehen müssen --> ich fragte mich mal kurzweilig ob das Absicht ist oder falsche Planung? Zum Glück haben unsere Kinder nix gewollt und nicht gemault, wir sind aber auch flott durch, da wir uns ja vorher angezogen hatten und ich den Weg diesmal kannte *freu*
Grundsätzlich hätte ich nix gegen ein Andenken, aber die Preise die ich so überflog waren wirklich happig.

Nach einigem Anstehen, genau zwischen den offenen Restaurants und erneut vorbei an einem geldfressenden Automaten, waren wir dann am Ziel angelangt: dem Aquadom. Hier dürfen keine Kinderwagen mitgenommen werden, daher fuhren wir in zwei Gruppen nacheinander. Das hat gut geklappt und es war für die Kinder auch gut, dass sie die anderen unten sehen und ihnen winken konnten. Eine Fahrt dauert ungefähr 5 Minuten, dann war unser Tag im Sea Life beendet...

... aber der Tag noch lange nicht *kicher*
Auf uns wartete ja noch eine relativ lange Heimfahrt, diese gestaltete sich im Großen und Ganzen genau wie die Hinfahrt, nur natürlich, dass niemand etwas vom Bäcker spendierte, sondern wir unsere mitgebrachten Speisen verzehrten.

Ein langer, anstrengender und doch schöner Tag ging damit zu Ende, dass erst die Kinder ins Bett fielen und dann auch wir  Eltern *gg*

26.6.12 21:31, kommentieren

Auf dem Weg zum Sea-LiFE in Berlin

Da heute ein ganz gewöhnlicher Tag war und es nicht viel zu berichten gibt, möchte ich die Gelegenheit nutzen um meine Erinnerungen an unseren
Ausflug ins SEA-LIFE BERLIN mit Besuch des Aquadoms 
festzuhalten.

Am 25.02.2012 war es endlich so weit, doch der Tag begann, entgegen aller Planung, anders als erwartet 

Unsere Kinder wussten ja, dass wir einen Ausflug nach Berlin machen werden und haben sich schon alle sehr darauf gefreut und waren furchtbar aufgeregt. Dies hatte leider zur Folge, dass ich um 5:20  unsere dei Ältesten wieder jeden in sein eigenes Bett schicken musste, weil sie alle in einem saßen um zu spielen, quatschen usw. Sie waren der Meinung sie könnten nicht mehr schlafen und es wäre doch
>sowieso schon morgens<,
>Ach Mama, wenn du so früh ins Bett müsstest wie wir, dann wärest du jetzt auch ausgeschlafen< *lach*
Argumente haben sie ja, das muß man ihnen lassen *gg*

Nach unserem Frühstück  *schmatz*  um 8 Uhr sind wir dann losgefahren, erstmal mit dem Auto in Richtung Berlin und am Rande dessen, sind wir dann in den Zug umgestiegen. Bis dahin herrschte ganz schöne Aufregung im Auto, jeder wollte irgendetwas und das am Besten alle 2 Minuten   die Hauptfragen waren die typischen Kinderfragen: Wann sind wir da? Wie lange dauert es noch? Wann fahren wir denn mit dem Zug? Wo fahren wir hin? Zwischendurch musste erst unsere Marie aufs Töpfchen (wo natürlich kein anderer musste) dann Sebastian, und als nächstes waren die Großen dran; sie entschieden sich jedoch nach reichlich Überlegung doch noch aushalten zu können, damit wir nicht wieder anhalten müssen, sondern unseren Zug erwischen *freu*

Am Bahnhof angekommen fanden wir sehr gut einen Parkplatz und konnten auch gleich in eine angenehm warme und recht saubere Bahn einsteigen, wir saßen alle zusammen und es gab bei uns wenig Mitreisende. Das gefiel mir ganz gut, weil die Kinder sich einen Platz aussuchen konnten und wir uns auch mal etwas lauter unterhalten oder rumspaßen konnten, ohne dass sich jmd gestört fühlt. Nach und nach stiegen mehr Personen ein, es wurde jedoch nie voll *freu*
Unsere Älteren mögen Zugfahrten sehr gerne, waren als jüngere Kinder sehr viel mit dem Zug unterwegs und richtiggehende Bahn-Fans. Auch die Jüngeren sind schon mit Eisenbahn und S-Bahn gefahren, für sie (Kindergarten- und Babyalter) war es gestern wieder ein echtes Erlebnis, es gibt ja soooo viel zu entdecken und immer wieder kommen neue Menschen in den Zug und wer spricht denn da eigentlich andauernd, welche Station die nächste ist? Ganz besonders interessant war, als dann unsere S-Bahn in den Tunnel fuhr und da gab es sogar blaue Lichter, nicht nur weiße und die Augen wurden immer größer *lach*

Obwohl ich mir schon vorher den Weg vom BHF zum Sea-Life angeschaut hatte, wollte ich vorsichtshalber nachfragen, wo es lang geht und bin in einen Kiosk verschwunden, während die Kids die Strassenbahnen bewundern durften.
Als ich wieder raus kam sprach mich ein älterer Herr an, ob das mein Mann und meine Kinder seien, die dort stünden? *schock*
>Ja! Ist etwas passiert, haben sie etwas angestellt, was ist denn los?< >Na kommen sie mal mit!< gleichzeitig lächelte er so
freundlich, dass ich wusste es kann nicht so arg schlimm sein, außerdem sah ich sie noch offenbar unversehrt dort stehen.
*puhh* Er lotste mich in eine Bäckerei gegenüber und meinte wenn er richtig gezählt habe seien es 5 Kinder und ich solle für
jedes Kind etwas aussuchen - egal was, er spendiert es *werdrot* na das war mir ja unangenhem, ich dachte schon meine lieben Kleinen hätten beim Papa gebettelt er solle etwas holen und er hätte es verneint -> also folgte ein kurzes Gespräch, in dem der nette Herr dann jedoch sogar mir und meinem Mann etwas spendieren wollte *kratzkopf* darauf habe ich dann natürlich verzichtet aber für die Kids etwas mitgenommen *Lächel* als ich warten wollte,da meinte er nur er komme eh gleich dort entlang.
Also habe ich vor der Bäckerei gewartet (er lachte, das hätte ich nicht machen müssen) und wir sind gemeinsam zu meiner Familie gegangen, wo ich den anderen erzählt habe, was für einer Freundlichkeit wir gerade begegnet sind. Dafür wurde ich auch belohnt: ein Kind nach dem anderen gab dem Herrn die Hand und bedankte sich laut und deutlich - OHNE Aufforderung dies zu tun *jubel* Auch wir Eltern haben uns noch einmal bedankt und er meinte das hätte er gerne gemacht,grübelnd sagte er zum Abschied früher hätte mans nach drüben geschickt und da kam nicht mal ein "Danke". Er wünschte uns noch viel Spaß, dann ging er fort und die Kids bekamen jeder etwas richtig Leckeres vom Bäcker *schmatz*
So was tolles passiert einem ja auch nicht alle Tage...

Nach einem kurzen Weg von vielleicht 10 Minuten waren wir beim Eingang angelangt, die Warteschlange vor der Tür war schon
ziemlich verfroren und genervt - es pfiff ein richtig kalter Wind und gerade wenn man nur steht und wartet zieht die Kälte
in die Kleidung.
Aber es gibt zum Glück (!) die Möglichkeit im Internet VIP-Tickets zu kaufen, diese berechtigen einen an der Warteschlange vorbei zu gehen und direkt eingelassen zu werden. Das kostet einen Aufschlag, gleichzeitig spart man beim Online-Kauf jedoch auch eine ganze Menge Geld: umso früher man bucht umso größer ist die Ersparnis - und wir sind ja eine recht große Familie, da lohnt sich das wirklich. *freu*

25.6.12 23:57, kommentieren

Unser neues Klettergerüst

Am 23.Mai 2012, stand ich, sehnsüchtig auf den Postboten wartend, bei uns im Erker und wurde nach zwei laaangen Tagen endlich erhört: das Postauto hielt und mir wurde ein riesiges Paket übergeben  *freu*

Das Objekt der Begierde war:
Ein Klettergerüst für unsere Kinder, dass uns ein lieber Mensch geschenkt hat -
vielen Dank an dieser Stelle nochmals an dich T.   
Mit im Karton war auch noch eine Anleitung wie man es aufbauen könnte und ein Katalog was es alles von dieser Firma gibt.

Kennt ihr Quadro?
Zuerst versuchte ich herauszufinden, was für ein Set das nun ist, denn mit jedem Set sind andere Klettervarianten zu bauen und sogar Möbel soll man damit bauen können *staun*
Es gibt richtig viele Packs, wie z.B. "junior", "starter", "my first", "basic" und viele mehr. Ich fing an zu vergleichen wieviele Stangen, Räder, Rollen usw. in welchem Set sind, aber irgendwie brachte das alles kein Ergebnis *kopfschüttel* wahrscheinlich wurde mal etwas ergänzend hinzugekauft oder vielleicht ist auch etwas verloren gegangen!? Zumindest war ich hinterher genauso schlau wie vorher    

Allein das Auspacken, Sortieren und Abgleichen der Einzelteile war schon schweißtreibend - es waren 30°C im Schatten und ich stand mitten in der Sonne auf unserem Hof, aber noch war ich euphorisch cc31

Als nächstes habe ich mich damit beschäftigt, wie das System miteinander verbunden wird, wie die ganzen Beispiel-Aufbauten aussehen und was man dabei so beachten sollte/muß.
Das kann doch gar nicht so schwer sein - ich fange einfach mal an, mit der Standebene, die alles trägt, dachte ich bei mir... Also losgelegt!
Nach 15 Minuten in brütender Hitze hatte ich dann eine unterste Ebene erstellt.
Hurra! Das klappt ja wie am Schnürchen *jubel* jetzt also weiter mit der ersten Kletterebene: 1 Stange hier ran, vorher die beiden Kupplungen reinstecken und nun verbinden *zusammensteck* jetzt nur noch.......... *upps* ..... *grübel* wieso passt das denn nicht?
Ach *IDEE* ich hätte erst die zweite Ebene fertig machen und dann auf die unterste stecken müssen, also alles wieder ab und nochmal machen.
Na ich lerne ja draus, das passiert mir nicht noch einmal *gg* Erstmal etwas trinken *puhh* *Schweißabwisch*
Alle Verschraubungen wieder lösen und auseinander drehen. Geschafft! So, jetzt erst alle auf einer Höhe zusammen stecken und dann auf die untere Ebene drauf setzen ---- Oh, da fehlt noch eine Kupplung in der Mitte, da muß eiiiineeee 4-er rein!? nein doch nicht, eine 5-er...
Wo ist denn bloß das richtige Teil *wühl* *such* Es gibt keine 5-er Kupplungen! Was nun? Ich habe doch im Heft gesehen und gelesen
dass es sowas gibt *nachschlag* Tatsächlich, sogar 6-er Verbindungen müsste es geben - nur halt hier nicht. *kopfschüttel* Das bedeutet ich muß wieder alles auseinaner schrauben und das ganze Gestell anders aufbauen...

Irgendwann später:
Das Auto fährt auf den Hof............. Verflixt und zugenäht....... mein lachender Mann steigt aus >Na, vielleicht hättest du doch warten sollen, damit ich das zusammenbaue?<
>Wieso?< Ich gucke auf das Durcheinaner zu meinen Füßen und die lediglich zwei miteinander verbundenen Stangen cc11
>Du siehst nicht gerade glücklich aus und besonders weit bist du auch noch nicht, komm wir machen das schnell zusammen!Geht bestimmt besser zu Zweit.<

Nachdem ich ihm das Quadro-Prinzip erklärt habe, überlegen wir gemeinsam wie wir daraus ein Gerüst bauen können, dann beginnen wir den Zusammenbau.
Wer meint das ginge zu Zweit besser, der irrt, irgendwie war es erneut ein Zusammenschrauben und Auseinandernehmen... diesmal nicht weil eine bestimmte Kupplung fehlte, sondern weil wir einfach beim Bauen merkten, dass einige Stangen einen schmaleren Durchmesser hatten und anders ran mussten, weil wir ständig neue Ideen im Kopf hatten, weil wir uns miteinander absprechen mussten und weil inzwischen 3 aufgeregte Kleinkinder mittenmang umher wuselten.
Irgendwann fiel dann die Entscheidung nur alles zusammenzustecken, ohne zu schrauben, es musste ja noch keiner Belastung standhalten und so konnten wir wenigstens einfacher und schneller wieder umbauen, wenn wir uns für etwas anderes entschieden hatten *lach*

Wer mag darf gerne Lachen, ich nehme es euch nicht übel, aber wir haben dann gemeinsam noch 2 Stunden gebraucht - für ein Kleinkind-Klettergerüst mit Minirutsche *gg* aber wir haben es erfolgreich geschafft bb30



Unsere Kinder waren sofort begeistert, folglich hat sich aller Schweiß gelohnt!
Die Großen sind oben auf den Stangen rumgeklettert und haben sich drauf gesetzt und gestellt und kopfüber angehangen und die Kleinen waren erstmal zufrieden mit der Rutsche. Jetzt wo knapp 4 Wochen vergangen sind, da ist das Gerüst noch immer stabil zusammen gebaut und erfreut sich großer Beliebtheit.
Unsere Ältesten finden es zum Klettern eigentlich schon zu klein und langweilig, aber wenn sie z.B. Fange spielen, dann nutzen sie es auch oft, für rauf und runter und mitten durch usw. unsere jüngeren Kinder trauen sich jetzt auch schon richtig nach oben zu klettern.... alle sind happy.
Ich finde das wirkt irgendwie total instabil, bin aber extra selbst mal so richtig drauf rumgesprungen und geklettert, um das zu testen, und ich beaufsichtige ja die Lütten beim Spielen ---> es hält tatsächlich was es verspricht!
Letzte Woche habe ich mir das mal im Internet angeschaut und bin begeistert mit wie vielen Teilen man das noch erweitern kann - gefällt mir sehr gut, dass da mal alles miteinander kompatibel ist, hat man ja leider nicht immer.
Nun kontrolliere ich regelmäßig, ob noch alles festgezogen ist und muß sagen:

Ja, das Quadro-System kann ich weiter empfehlen!

  • Es ist stabil,
  • sehr vielseitig (kann jederzeit umgebaut werden),
  • wächst mit (kann immer wieder ergänzt werden),
  • benutzerfreundlich (alle Sets sind miteinander kompatibel), 
  • ist ansprechend für Kinder (schön bunt),
  • Einziger Minuspunkt: der sehr hohe Preis!

2 Kommentare 24.6.12 23:57, kommentieren

Eine ganz normale, gar nicht langweilige Familie...

...steht im Mittelpunkt dieses Blogs            
                        

  1. Die Mama 
    hat sich schon immer eine Großfamilie gewünscht und nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin diesen Traum wahr werden lassen - sie schreibt diesen Blog *gg*
  2. Der Papa 
    verkörpert das Sprichwort "Harte Schale, weicher Kern"  - trotz vieler lauter und harscher Worte ist er immer für seine Familie da, ganz gleich wer ihn braucht.
  3. Anakin 
    kam 2002 als Erstgeborener auf die Welt, als solcher hat er es nicht immer einfach - aber manchmal auch einfacher *zwinker*
  4. Jan 
    bereicherte 2004 unser Dasein um ein weiteres Kind. Er schaut zu seinem großen Bruder auf,eifert ihm nach und versucht gleichzeitig eigene Wege zu gehen -> sucht noch seinen Platz im Gefüge *lächel*
  5. Sebastian (*2007) 
    hat das Glück gleich zwei ältere Brüder zu haben, von denen er sich etliches abguckt - leider klappt das besser beim Frechsein, als beim Knigge *gg*
  6. Marie 
    ist unsere erste und einzige Tochter,
    seit 2009 die "Henne im Korb" *schmunzel*
  7. Tim 
    unser Nesthäkchen, gehört seit 2010 zu unserer Familie. Wie alle Nesthäkchen wird er von allen irgendwie verwöhnt - und geniesst es in vollen Zügen *gg*

Was gibt es sonst noch so, von und über uns?
Die beiden Großen (Anakin & Jan)‚ sind aus meiner ersten Ehe, sie sehen ihren leiblichen Vater regelmäßig und auch ihre Großeltern väterlicherseits. Zur Zeit besuchen sie zwei Grundschulen in der nächsten Stadt.
Sebastian und Marie gehen in den Kindergarten, ebenfalls in der nächsten Stadt, sie gehen gerne dort hin und fühlen sich wohl in ihren Gruppen.
Tim ist derzeit noch zu Hause, er wird voraussichtlich erst 2013 in den KiGa kommen - bis dahin verbringen wir die Zeit daheim mit Spielen, Basteln, Malen und natürlich gaaaanz viel kuscheln... bevor er auch außer Haus ist - ich sehe dieser Zeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen.

Wir leben
in einem hübschen, kleinen Ort, mit 550 bis 600 Einwohnern.
Es gibt hier keine Einkaufsmöglichkeiten, KiTa, Schule, Bahnanbindung...
dafür aber einen Sportplatz, wenig Verkehr, freundliche Nachbarn, viele Kinder und viel Natur, die freiwillige Feuerwehr, die Christenlehre, einen Angelverein, einen Jugendclub und viel Spaß auf Dorf- und Vereinsfesten  *freu* 
 
 

1 Kommentar 23.6.12 05:23, kommentieren


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