Familiengeschichten


Im SEA-LIFE BERLIN

Heute geht es weiter, mit unserem Ausflug ins
SEA-LIFE in Berlin.

Nachdem wir die Warteschlange passiert hatten,  kurz vor der Kasse, beim Einlass, wurden wir persönlich von einer Frau empfangen, die uns darüber informierte wo sich die Toiletten/der Wickelraum befindet. Als nächstes erklärte sie uns im groben den Verlauf des Sea-Life und informierte über den Aquadom, woraufhin sie noch ein Foto schoß,welches man hinterher im Souvenir-Shop kaufen konnte.  Sie verteilte an die Kinder so "kopfschmuck" und gab uns Quiz-Karten. Das Quiz kann man während des Rundgangs ausfüllen und mit ganz viel Glück gewinnt man sogar etwas. *Daumendrück*
Hinter der Kasse mussten wir einen Moment warten, bis sich eine Tür öffnete, über die man in einen geschlossenen Raum gelangte, hier wurden immer mehrere Leute zusammen eingelassen, die dann über einen Lautsprecher Informationen zu der Ausstellung erhielten und dazu wird auch ein kleiner Film gezeigt. Das Ganze dauert nicht sehr lange und wir nutzten diese Zeit gut um unsere Mützen, Schals und Jacken  auszuziehen und im Kinderwagen zu verstauen.
Dann öffnete sich auch schon die nächste Tür und es ging los mit dem Rundgang.

Die Ausstellung ist so aufgebaut, dass die Besucher quasi eine Entdeckungstour machen: von der Spree über den Wannsee, dann kommen Havel & Elbe, der Hamburger Hafen und zuletzt die Nordsee. Wir fanden gut, dass mal einheimische Fische mit ihren Lebensräumen und Eigenarten gezeigt und beschrieben werden und nicht nur welche aus fernen Ländern.
Während dieses Rundgangs sind fast alle Becken so gebaut, dass sie auf Bodenhöhe beginnen und einem Erwachsenen ca. bis zur Hüfte reichen - das war für die Kinder sehr angenehm, da diese alle Fische gut sehen konnten, ohne sich groß strecken zu müssen und für Eltern ist es auch schön, wenn sie die Kleinen nicht ständig heben müssen......... allerdings ist es fraglich ob es stattdessen angenehmer ist dauernd in die Hocke gehen zu müssen *grübel* Nach oben hin waren die Becken zwar offen, jedoch ist es einfach etwas anderes auf die Wasserfläche zu schauen, als ins Wasser.
Die Raumgestaltung um die Aquarien herum hat mir sehr gefallen, sie war detailreich und liebevoll . Es gab sogar ein funktionierendes Wasserrad. Die Wände waren in dunklen Farben gehalten und teilweise wie Felswände gestaltet, so dass man sich wie in einer Höhle oder Grotte vorkam.

Gleich zwischen den ersten beiden Fischbecken entdeckten unsere Großen Frage Nummer 1 und lasen die Info-Tafel daneben durch, um die Antwort herauszufinden - währenddessen ich fieberhaft nach einem Stift suchte und feststellen musste, dass dieser sich aus unerfindlichen Gründen nicht mehr in meiner Tasche befand *grummel* doch siehe da: es war gar kein Stift erforderlich, denn die richtige Antwort auf der Quiz-Karte musste nur freigerubbelt werden!
So was tolles, da habe ich mich wirklich gefreut und die Idee mit dem Quiz endlich als gut befunden *gg* Auch war es eine gute Sache, weil selbst Lesemuffel dazu animiert werden, sich die Texte (wenigstens teilweise) durchzulesen. Die Quiz-Aufgaben waren spielerisch und interessant gestaltet, so dass unsere Kinder (und alle die wir sahen) bis zum Ende mit Feuereifer dabei blieben *freu*

Die Toiletten suchten wir auch gleich auf, wir waren ja schon einige Zeit unterwegs, und trotz des recht großen Besucherandrangs war alles sehr sauber und ordentlich. *freu*

Während unserer Tour durch das Sea Life kamen wir dann in den Schwarmring. Das ist ein Aquarium, welches rund um den Raum gebaut ist, sozusagen bildet das Aquarium die Wand. Bereits beim Betreten des Schwarmrings wurden Kinder- und Erwachsenenaugen groß und größer, denn die Fische schwammen ja direkt über uns hinweg... dazu war das Ganze sehr eindrucksvoll beleuchtet, in der Mitte des Raumes befand sich dann noch eine Wassersäule, mit den selben Fischen, die die ganze Zeit außen herum schwammen. An den Stellen wo "richtige" Wandflächen waren, da waren Bullaugen-Fenster eingelassen wodurch die Fische beobachtet werden konnten.

Es folgten noch die Felsenküste, Rochen, Seedrachen, Quallen, und Tiere aus den Tiefen des Atlantik.

Auffallend viele Sitzgelegenheiten gab es, in Form von Sitzbänken aus Holz oder auch aus Plastik und auch Felsmäßig gestaltete Sitzelemente waren vorhanden.

Außerdem gab es (leider) sehr viele Automaten wo es für einen bis zwei Euro irgendetwas gab - das reichte von Erinnerungsmünzen mit verschiedenen Motiven bis zu kleinen Spielzeugen. An einem Automaten lies sich dann auch mein Herz erweichen und jedes Kind durfte sich eine Erinnerungsmünze "selbst herstellen". Dazu wurde zuerst gekurbelt, bis das gewünschte Bild erschien, dann das Geld eingelegt und nun musste weiter gekurbelt werden, so dass eine Münze zwischen den Zahnrädern geplättet und geprägt wurde - da das Gehäuse teilweise transparent war, war das auch eine interessante Darbietung für unsere großen Jungs und es musste natürlich jeder selbst für seine Münze kurbeln *lach* bei Marie und Sebastian haben aber die anderen beiden geholfen, weil sie es alleine nicht geschafft hätten.

Das größte Highlight für unsere Kinder, waren die zwei Berührungsbecken in der Mitte des Sea Lifes. Vom Standort her sind sie genau richtig angelegt --> gerade dort wo jüngere Kinder anfangen zu ermüden und ältere sich zu langweilen beginnen! Die Berührungsbecken beherbergen Seesterne, Seeigel und Krabben usw. Genau als wir dort waren fand eine Fütterung statt  dennoch durften die Tiere gestreichelt/berührt/angefasst werden. Eine Mitarbeiterin erklärte ein paar Dinge zu den Tieren, achtete auf Einhaltung der Regeln und war auch bereit Fragen zu beantworten. Marie war fasziniert von einem Seeigel, von dem sie nicht mehr die Finger lassen wollte (ich glaube am liebsten hätte sie ihn mit nach Hause genommen). Anakin fand am spannendsten, wie Seesterne fressen und Jan war etwas zurückhaltend, a la "wieso sollte ich meine Finger da reinstecken, wenn sie gerade gefüttert werden?" *lach* Sebastian hingegen fand die "Pflanzen" am Felsen am Besten und war völlig überrascht, dass diese auch fressen.
Nach diesen Abenteuern ging es weiter an vielen Aquarien vorbei...

Dann musste unsere Kleine auf die Toilette - hm, wir sind doch bald durch (dachte ich so bei mir) also gehen wir nicht zurück , sondern weiter, denn es hieß ja es sei ein WC gleich zu Beginn und eines am Ende. Wir also losgepest, während sie ständig staunend und guckend stehen blieb und ich mir allmählich Sorgen machte ob wir es rechtzeitig schaffen *schmunzel* da kam der Hammer:
Wir mussten erst noch durch ein Spiegellabyrinth hindurch!
Wer hat sich denn das ausgedacht?!? Also so schnell es ging durch da und wo landeten wir? Im Souvenirshop!
Wieder so viel zum Gucken und Staunen für meine kleine Prinzessin, aber WO ZUM GEIER IST DIE TOILETTE??? Also die nette Verkäuferin gefragt, diese erzählte etwas von den Restaurants gegenüber *hää* ich frag erstmal ob wir dann auch wieder rein kommen und sie klärt mich auf : natürlich doch, die Restaurants gehören dazu und wir müssen ja eh rüber, zum Aquadom. Da Töchterchen immer mehr zu hibbeln anfing habe ich sie mir dann einfach geschnappt und sie weiter getragen - nach draussen auf die Strasse, ins linke Restaurant (Damen links und Herren rechts) an der furchteinflössenden Warteschlange zum Aquadom vorbei (wo die Hälfte so tat als würden wir vordrängeln wollen und es vehement vermied Platz zu machen ) und endlich..... wir hatten das WC erreicht. *puhh* Geschafft!
Jetzt "nur" noch zurück zu den anderen *gg*

Dort fand ich nur noch die halbe Familie, weil wohl die beiden Großen nun auch mussten und sich entschlossen hatten zur Toilette am Eingang zu gehen (den Weg kannten sie ja schon) und dann waren sie auch kurz darauf wieder bei uns *freu* echt clever, da konnte ich noch etwas lernen, von meinen Bubis: beim nächsten Mal nehme ich auch den Weg den ich kenne *lach*

Dann sind wir also alle zusammen weiter gegangen, entschieden uns jedoch nur recht kurz den Film zu schauen, obwohl nur zwei Plätze von 30 oderso belegt waren und widmeten uns dem Spiegellabyrinth. Dieses war recht klein, aber für kinder eine willkommene Abwechslung.
Vor dem Shop haben wir unsere Jacken angezogen und sind dann rüber zum Aquadom... wäre es etwas voller gewesen, dann hätten wir IM Souvenir-Laden anstehen müssen --> ich fragte mich mal kurzweilig ob das Absicht ist oder falsche Planung? Zum Glück haben unsere Kinder nix gewollt und nicht gemault, wir sind aber auch flott durch, da wir uns ja vorher angezogen hatten und ich den Weg diesmal kannte *freu*
Grundsätzlich hätte ich nix gegen ein Andenken, aber die Preise die ich so überflog waren wirklich happig.

Nach einigem Anstehen, genau zwischen den offenen Restaurants und erneut vorbei an einem geldfressenden Automaten, waren wir dann am Ziel angelangt: dem Aquadom. Hier dürfen keine Kinderwagen mitgenommen werden, daher fuhren wir in zwei Gruppen nacheinander. Das hat gut geklappt und es war für die Kinder auch gut, dass sie die anderen unten sehen und ihnen winken konnten. Eine Fahrt dauert ungefähr 5 Minuten, dann war unser Tag im Sea Life beendet...

... aber der Tag noch lange nicht *kicher*
Auf uns wartete ja noch eine relativ lange Heimfahrt, diese gestaltete sich im Großen und Ganzen genau wie die Hinfahrt, nur natürlich, dass niemand etwas vom Bäcker spendierte, sondern wir unsere mitgebrachten Speisen verzehrten.

Ein langer, anstrengender und doch schöner Tag ging damit zu Ende, dass erst die Kinder ins Bett fielen und dann auch wir  Eltern *gg*

26.6.12 21:31

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